Donnerstag, 1. Oktober 2020

Besichtigung Musikinstrumenten-Sammlung Willisau

 

Trotz Corona nahmen 17 Personen an diesem Anlass teil. Adrian Steger, Kurator und Geschäftsleiter, erklärte uns nach der Be-grüssung in einer sehr interessanten Kurzpräsentation die Entstehung und den Werdegang des Museums. (Weitere Details da-zu sind auf der Homepage ersichtlich)

 

Die Albert Köchlin-Stiftung greift dem Museum jedes Jahr mit einem grossen Betrag «unter die Arme», damit diese einzigartige Sammlung Bestand haben kann. Seit 2010 ist das Museum in den Räumlichkeiten des Willisauer Boten eingemietet. Dank die-sen grossen Räumen ist es nun möglich, dem Publikum einige der vielen wertvollen Instrumente zu zeigen. Das Museum besitzt gegenwärtig über 800 Instrumente, zurzeit sind über 100 davon ausgestellt.

 

Jährlich besuchen etliche Schulklassen aller Altersstufen dieses Museum, können doch viele Instrumente angefasst und selber ausprobiert werden. Leider ist dies aber wegen der Corona-Situation bis auf weiteres nicht möglich. Zudem bietet das Muse-um dem Publikum jährlich auch Kurse zum Instrumentenbau, Konzerte aller Art und einige Wanderausstellungen an.

 

Adrian Steger führte uns mit viel Herzblut und Leidenschaft durch diese einzigartige Musikinstrumenten-Sammlung. Es war ein Genuss ihm zu zuhören, wenn er uns einige der Instrumente im Detail erklärte und mit verschiedenen Melodien auch vorführte. Der Höhepunkt war aber sicher, als er uns die Pfleger-Regal-Orgel aus dem Jahre 1644 im Detail vorstellte. Von diesem Prunk-stück gibt es nur noch eines auf der Welt und das steht in diesem Museum! Danach spielte er einige Melodien auf einer eben-falls sehr alten Haus-Orgel, die heute noch mit einem Blasebalg versehen und mit dem Fuss bedient werden muss, damit überhaupt ein Ton erzeugt werden kann. Zum Abschluss durften wir auch zuhören, wie er Melodien auf der Nonnentrompete und der Zwiebelflöte sowie auf einer Leier-Orgel Musikstücke spielte.

Alle Teilnehmenden waren überaus begeistert von Adrian Steger und seinen Ausführungen über die unschätzbar wertvolle Sammlung an Musikinstrumenten. Beim anschliessenden kleinen Apero wurde intensiv diskutiert über dieses Museum und über die Energie von Adrian Steger. Diese Musikinstrumenten-Sammlung bleibt stets in bester Erinnerung und wir können al-len nur empfehlen, sie zu besuchen!

(Weitere Informationen sind ersichtlich unter: www.musikinstrumentsammlung.ch

Bericht: Hans Kiener      Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 24. September 2020

Tagesausflug Mines de Sel de Bex​

 

Mit dem Reisecar fuhren wir Richtung Freiburg – Montreux – Bex. Den Zwischenhalt auf der Raststätte Gruyère, mit einem schönen Ausblick auf den Lac de Gruyère, genossen wir bei Kaffee und Gipfeli.

 

Nach der Ankunft in Bex, warteten wir mit Vorfreude vor dem Tunneleingang des Salzbergwerks auf unseren Führer. Nach der interessanten Tonbildschau fuhren wir mit einer kleinen Grubenbahn in den 1,5 km langen Stollen. Mit Hammer und Pickel, später mit Bohrer und Dynamit, gruben sich die Bergarbeiter vor fast 350 Jahren in den Berg. Zu Fuss ging es dann noch durch die Stollen und Hallen, wo sich 400 m unter der Erdoberfläche ein Restaurant für 200 Personen und sogar ein Weinkeller befindet. Jährlich werden 30‘000 Tonnen Salz aus dem Berg produziert. Das Salz wird als „Fleur des Alpes“ für die feine Küche, Hautcrème, Regeneriersalz für den Geschirrspüler sowie auch als Streusalz auf der Strasse gebraucht. Nach der spannenden Führung konnten wir uns im Laden mit diversen Salzprodukten eindecken.

 

Nun fuhren wir, nach der fantastischen Besichtigung, mit dem Car nach dem schmucken Städtchen Aigle. Dort thront das Schloss Aigle im Herzen berühmter Rebberge. Das Schloss beherbergt das Museum der Rebberge, des Weins und der Weinetiketten. Da wir uns schon in dieser berühmten Weingegend aufhielten, haben einige von uns den feinen Weiss- und Rotwein nicht nur degustiert, sondern auch eingekauft.

 

Petrus meinte es gut mit uns, denn er liess es erst regnen, als wir alle im Car sassen und nach Hause fuhren.

Bericht: Therese Fahrni- Baumberger       Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 3. September 2020

Stadtführung durch Sursee mit Kurt Messmer

Trotz Corona liessen es sich 21 gut gelaunte Seniorinnen und Senioren nicht nehmen, an dieser interessanten Stadtführung mit Start beim Märtplatz in Sursee dabei zu sein und pünktlich um 14 Uhr konnte Historiker Kurt Messmer den Rundgang starten.

An verschiedenen günstig gelegenen Stationen mit Blick auf reizvolle Stadtwinkel, so zum Beispiel auch auf der Kirchentreppe, folgten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den fundierten Ausführungen. Sie stellten interessiert Fragen und alle blieben bis zum Schluss der Führung aufmerksam.

Warmer Applaus als Zeichen eines herzlichen Dankeschöns belohnte Kurt Messmer am Schluss der Veranstaltung für sein grosses Engagement.

Bericht: Maria Felber        Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 27. August 2020

Les Moulins du Col des Roches, Le Locle

Musée d’horlogerie, La Chaux-de-Fonds

Gutgelaunt und bei schönstem Wetter fuhren wir mit dem Car in den Neuenburger Jura. Nach einem Zwischenhalt bei Kaffee und Gipfeli in Pieterlen, freuten wir uns auf die kommenden Besichtigungen.

Die unterirdischen Mühlen, vom Wasser am äusseren Ende des Tals von Le Locle eingegraben, zeugt die Höhle des Col-des-Roches von der menschlichen Tatkraft des 17. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde in der Höhle ein ganzes System von Wasserrädern, Mühlen, Drehschmaschinen und Sägen gebaut.

Nach dem eindrücklichen Rundgang unter kompetenter Führung, fuhren wir weiter nach La Chaux-de-Fonds. Individuell konnten wir La-Chaux-de-Fonds besichtigen und auch das Mittagessen geniessen.

Um 14.00 Uhr versammelten wir uns im Park des Musée d’horlogerie vor dem monumentalen elektronischen Glockenspiel, welches ein akustisches sowie visuelles Spektakel bietet.

Im Uhrenmuseum bestaunten wir die einzigartige Sammlung, die ganz der Zeitmessung gewidmet ist. Von Sonnenuhren über Pendeluhren, Klein- und Grossuhren, Automaten, Maschinen und Werkzeuge bis hin zu Atomuhren. Wir erhielten einen tollen Überblick über die Entwicklung des Erscheinungsbildes der Zeitmesser.

Mit einem kurzen Aufenthalt auf der Vue des Alpes, mit fantastischer Aussicht, genossen wir danach die Rückfahrt nach Emmenbrücke in vollen Zügen.

 

Bericht: Therese Fahrni-Baumberger           Fotos: Peter Fahrni

 


 

Donnerstag, 9. Juli 2020

Besichtigung Kirchturmtechnik Muff in Triengen

Nach einer langen (Corona)-Pause versammelten sich 24 Personen auf dem Firmengelände und freuten sich auf die Museums-führung der 1918 gegründeten Kirchturmtechnik Muff in Triengen.

Herr Näpflin, seit 1972 Mitarbeiter in der Firma Muff, führte uns nach einer Video-Vorführung kompetent durch das interessante Museum. Wir bestaunten fünfzig mechanische Turmuhren vom 16. bis 20. Jahrhundert. Herr Näpflin demonstrierte uns die sanfte Remechanisierung einer historischen Turmuhr und zeigte uns den zweitgrössten Klöppel der Schweiz mit einem Gewicht von 325 Kilogramm. Auch die Entwicklungsgeschichte  der elektrischen Läutantriebe von 1918 faszinierte uns.

Die Firma Muff Kirchentechnik AG hat sich neben der Glocken- und Turmuhrtechnik auf die Neuanfertigung und die Restauration sämtlichen Turmschmucks spezialisiert. Für die Veredelung des Zierrats wird ausschliesslich Blattgold mit 23 3/4 Karat verwendet. Die grössten der restaurierten Zifferblätter mit einem Durchmesser von je 8.67 Metern zieren die vier Seiten des Turmes der Kirche St. Peter in Zürich.

Herr Näpflin erzählte uns noch die Andekdote, dass um 1410 in Montpellier der Turmwächter wegen wiederholter Trunkenheit seines Amtes enthoben und durch eine Uhr mit Schlagwerk ersetzt wurde. Damit wird zum ersten Mal der Ersatz eines Menschen durch eine Maschine urkundlich erwähnt.

Bericht: Therese Fahrni-Baumberger         Fotos: Peter Fahrni

Besuch Studios SRF mit Aufzeichnung 1 gegen 100

Dieser Besuch wurde wegen grosser Nachfrage ein zweites Mal durchgeführt. Wiederum mit einem Car voll interessierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren wir zum Studio SRF nach Leutschenbach Zürich. Wie bereits am 15. November 2019 besichtigten wir in zwei Gruppen mit kompetenten Führern die verschiedenen Aufnahmestudios.

 

Zwischen der Besucherführung und der Aufzeichnung „1 gegen 100“ genossen wir feine Bagels und von SRF offerierte Getränke. Mit Spannung erwarteten die Teilnehmenden der Seniorendrehscheibe Emmen  die Aufzeichnung „1 gegen 100“. Auch die Wand mit den 100 Kandidatinnen und Kandidaten live zu sehen war ein Erlebnis. Diesmal hiess die Moderatorin nicht Susanna Kunz, sondern seit anfangs Jahr Angelique Beldner.

 

Es war wiederum ein eindrückliches und interessantes Erlebnis hinter, die Kulissen der Studios SRF sehen zu können. 

 

Bericht: Th. Fahrni-Baumberger        Bilder: Peter Fahrni

Besuch bei Oswald Nahrungsmittel, Steinhausen
 

Herrlicher Sonnenschein und frühlingshafte Tempe-raturen luden eher zu einem Spaziergang in freier Natur denn zu einer Betriebsbesichtigung ein. Trotzdem fanden sich alle 45 angemeldeten Seniorinnen und Senioren pünktlich und erwartungsvoll an der Hinterbergstrasse 54 in Steinhausen ein. Eher ungewohnt, wurde die gutge-launte Gruppe bereits zur Begrüssung mit Dessert und Kaffee verwöhnt. Anhand einer kurzen, prägnanten Videopräsentation wurden die Unternehmung, ihre Geschichte und ihre Produkte vorgestellt

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Seit über 60 Jahren ist die Firma Oswald die Spezialistin für Kaffee, Würzprodukte und Bouillons. Das Steinhauser Unternehmen hat sich in den letzten Jahren vom kleinen Familienbetrieb zum leistungsfähigen und modernen Nahrungsmittelhersteller mit heute rund 110 Mitarbeitenden entwickelt. Die Angebotspalette umfasst über 160 qualitätsvolle Erzeugnisse der Bereiche Bouillons, Gewürze, Desserts und Kaffee. Seit dem Jahr 2000 gehört die Unternehmung zur weltweit tätigen Unilever-Gruppe.


Auf dem informativen Rundgang durch den Betrieb erhielt man spannende Einblicke in die Produktent-wicklung, das Rohstofflager, das Mischwerk sowie die Abfüll-und Logistikabteilung. Dabei beeindruckten vor allem die umfangreiche Produktepalette, die rigorosen Qualitäts-Vorschriften und –Kontrollen sowie die Tat-sache, dass sämtliche eingesetzten Rohstoffe aus nach-haltiger Produktion stammen. Mit einer ausgiebigen De-gustation verschiedener Oswald-Spezialitäten fand der Rundgang einen genussvollen Abschluss. Die meisten Teilnehmenden liessen es sich nicht nehmen, vor der Heimreise beim Einkauf im grosszügig ausgestalteten Oswald Laden den erhaltenen 20%- Gutschein einzulösen.

Bericht: Hugo Bättig             Bilder: Peter Fahrni

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