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BESUCH DER KUTSCHENSAMMLUNG
VON FRANZ KNÜSEL, ROTHENBURG

Donnerstag, 21. August 2025                        Text: Paul Ott                     Fotos: Peter Fahrni

Am 21. August 2025 besuchte die Seniorendrehscheibe Emmen das Kutschenmuseum im alten Zeughaus Böltschi in Rothenburg. Freundlich und gut gelaunt empfing uns Franz Knüsel – Initiator, Mitinhaber und treibende Kraft hinter der Sammlung – zu einem Besuch in seinem Museum.

In einer zweistündigen Führung erzählte er uns die Geschichte über das seit acht Jahren bestehende Museum, wie er vor vielen Jahren die erste Kutsche von seinem Onkel erworben und wie er nach und nach die Sammlung auf über 100 pferdegezogene Wagen und Schlitten – die meisten sehr aufwendig restauriert – ausgebaut hat. Die Sammlung wurde vor kurzer Zeit noch mit ausgewählten Oldtimer-Autos ergänzt, die Franz Knüsel dank der Zusammenarbeit mit dem Verkehrshaus Luzern bei sich im Museum zeigen kann. Die meisten der ausgestellten Oldtimer erinnern noch sehr stark an Kutschen, in die man einen Motor eingebaut hat. Bei vielen Ausstellungsobjekten konnte er uns mit Geschichten, Begebenheiten oder lustigen Anekdoten und seinem riesigen Fachwissen zum Staunen bringen. Die vielen Fragen, die auf dem Rundgang gestellt wurden, zeugten davon, wie spannend und interessant unsere Teil-nehmenden das Gesehene erlebt haben.

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und wir gingen müde vom Zuhören und Treppen-steigen, aber voll gewonnener Eindrücke zum wohlverdienten, gemütlichen Teil mit Kaffee und Nussgipfel über. Dabei konnten wir uns über die schönsten Objekte aus der Sammlung aus-tauschen und Franz beantwortete die letzten Fragen.

Schade, dass nur wenige die Chance wahrgenommen und sich zum Besuch in einem der eindrucksvollsten und interessantesten privaten Museen, das leider noch nicht öffentlich zugänglich ist, angemeldet haben. Franz Knüsel und seine beiden Partner wollen, zusammen mit dem Verkehrshaus Luzern, die umfangreiche, zeitgeschichtliche Sammlung hippomobiler Wagen der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ab wann und in welchem Rahmen ist noch nicht beschlossen.

NÄHMASCHINENMUSEUM DÜRNTEN
NACHMITTAG IN RAPPERSWIL

Mittwoch, 6. August 2025                            Text: Christina Mennel             Fotos: Peter Fahrni

Wie die Fotos zeigen, genossen 34 Reisende einen abwechslungsreichen Tag. Mit dem Car fuhren wir nach Dürnten ins Nähmaschinenmuseum. Dort erwarteten uns die beiden engagierten Museumsleiter. Mit Wissen, Passion, Witz und Freude führten sie uns durch das unglaubliche Museum und sie erzählten viele Geschichten und Anekdoten. Im idyllischen Garten genossen wir das Znüni.

In einem geschichtsträchtigen Gebäudekomplex, in der Bleichibeiz Wald, verbrachten wir die Mittagspause bei einem sehr feinen Essen und gastfreundlichem Personal.

Am Nachmittag fuhren wir in die Rosenstadt Rapperswil. Einige Personen verweilten bei einem Spaziergang, einer Glacepause und andere Personen nahmen an der Stadtführung teil.

Es war ein eindrücklicher Tagesausflug, der viele Erinnerungen hinterlässt.

BESICHTIGUNG KLOSTER ST. URBAN

„Noch em Räge schynt d‘Sonne“. Darüber waren die 44 Teilnehmenden sehr froh. Nachdem wir in 2 Gruppen eingeteilt waren, kam tatsächlich die Sonne zum Vorschein und es wurde sommerlich heiss.

 

Der Start mit den beiden Führern (Louis Henseler und Beat Müller) fand auf dem Vorplatz der Klosterkirche statt. Beim Rundgang erzählten sie uns viel Interessantes

über die Klosterkirche mit dem kunstvoll geschnitzten Chorgestühl, über die stimmungsvolle Bibliothek und das grösste Barocktreppenhaus der Schweiz sowie über den prunkvoll ausgestatteten Festsaal.

Es gab viel Imposantes zu sehen, was uns zum Staunen brachte.

 

Zum Schluss gingen wir noch durch die grosszügige Parkanlage zum Restaurant „Urbano“ von der psychiatrischen Klinik und genossen dort den von der Seniorendrehscheibe offerierten Kaffee mit einem feinen Stück Fruchtwähe.

 

Weitere Information zur ganzen Klosteranlage und zu den Veranstaltungen sind unter der Homepage ersichtlich:  www.st-urban.ch

FERIENTAGE IN ARCO, ITALIEN

34 Emmerinnen und Emmer wurden am 23. Juni 2025 mit dem Car in Emmen abgeholt. Ziel: Ferientage in Arco am Gardasee. Die Fahrt ging via Gotthard – Mailand zum ersten Zwischenhalt in Bergamo. Mit der Standseilbahn fuhren wir in die schöne Altstadt. Nach dem Mittagshalt gings weiter nach Arco.

 

Am 2. Tag führte uns der Chauffeur am Gardasee entlang nach Bardolino. Dieses schmucke Städtchen mit den engen Gassen und schönen Häusern animiert zum Flanieren, Glacé geniessen und Shoppen. Am Tag 3 war eine Stadtführung in Verona auf dem Programm. Die einstündige Führung war sehr interessant. Unter anderem wurde über die Arena, die Geschäftsstrasse und natürlich über Romeo und Julia berichtet. Der nächste Tag ging in die Höhe. Wir fuhren über enge kurvige Strasse zum Lago di Tenno. Ein idyllischer Bergsee mit einer wunderbaren Farbe. Einige machten den Spaziergang rund um den See, der auch über eine Hängebrücke führte. Im Restaurant direkt am See wurden wir mit einem Mitttagessen verwöhnt. Bei der Rückfahrt machten wir noch einen Halt in Riva del Garda.


Da wir jeden Tag frühzeitig zurück waren, hatten wir auch Zeit, das wunderschöne Städtchen Arco zu erkundigen. Auch ein Besuch im Museum von G. Segantini war empfehlenswert. Oder wer noch nicht müde war, konnte zur Burg hochsteigen und wurde mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Alles in allem gesehen, waren die Ferientage wunderschön.

RUNDGANG
IN DER KIRCHE HERGISWALD

Donnerstag, 12. Juni 2025

Bericht: Silvia Schmidli

Fotos: Peter Fahrni

Wunderschönes Wetter empfing uns im Hergiswald. 25 Personen liessen sich von Max Siegrist, der die Führung für seinen verstorbenen Freund Kurt Messmer übernahm, durch die prachtvolle Barock-Kirche führen.

Max Siegrist erzählte uns mit vielen Details die Geschichte dieses Wallfahrtsortes, der schon seit Jahrhunderten viele Menschen anzieht. Dieser Rundgang hat auch uns einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Mit Kaffee und Kuchen beschlossen wir diesen schönen Ausflug im nahe gelegenen Restaurant Hergiswald.

FÜHRUNG HOF FLUCK
SEIDENRAUPENZUCHT IN MENZNAU

Montag, 26. Mai 2025

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Edith Rudolf

Der Einblick in die Aufzucht der Seidenraupen war faszinierend. Herr Daniel Spengeler
erklärte uns in einer digitalen Präsentation den Weg der Raupen – vom Schlüpfen aus den Eiern, über das grosse Fressen der Maulbeerblätter bis zur Verpuppung und dem Bau der Kokons, aus denen der wertvolle Seidenfaden gewonnen wird. Der gesamte Entwicklungs-prozess war anschaulich und beeindruckend.


Die Pflege der Tiere ist anspruchsvoll und benötigt viel Sorgfalt. Sauberkeit, kontrollierte
Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind entscheidend. Die Bedeutung von Maulbeerblätter ist
gross, fressen die Raupen davon doch riesige Mengen. Das Fressen ist intensiv, die Raupen
können fingerdick werden und 7-9 cm lang, bevor sie sich einspinnen.


Nachdem viele Fragen der Teilnehmenden kompetent beantwortet wurden, hatten wir die
Möglichkeit Spinnhilfen mit den Kokons zu besichtigen, div. Seidenfäden zu berühren und
angefertigte Schweizer-Seidenprodukte zu sehen oder zu kaufen. Auch Maulbeeblättertee
wurde zum Verkauf angeboten.


Die Verbindung von Natur und Traditions-Handwerk ist bewundernswert. Offeriert von der Seniorendrehscheibe genossen alle Anwesenden ein Getränk mit Kuchen bevor es wieder nach Hause ging.

FÜHRUNG DURCH DAS
BRIEFPOSTZENTRUM HÄRKINGEN

Donnerstag, 15. Mai 2025

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Paul Ott

Mit 45 Personen besuchten wir am 15. Mai, 2025 das Brief-/Paketzentrum in Härkingen.

Freundlich wurden wir von den Verantwortlichen mit einem kleinen Begrüssungspräsent, in Form von Gummibärchen, willkommen geheissen.

Im Konferenzraum bekamen wir in einer kurzen Einführung viel Wissenswertes über die Post im Allgemeinen und deren Entwicklung in den letzten 176 Jahren zu hören. Heute ist die Post mit ca. 43`000 Mitarbeitenden, mehreren riesigen Sortierzentren und einer impo-santen Infrastruktur einer der grössten Arbeitgeber der Schweiz.

Auf dem anschliessenden Rundgang konnten wir sehen wie minuziös unsere aufgegebe-nen Postsendungen in Brief- oder Paketform, in mehreren Schritten und auf verschie-denen Wegen, vorsortiert und eingeteilt werden. Nach genau definierten Kriterien, Grösse, Gewicht, Form, Farbe, Leserlichkeit der Adresse, usw. werden Briefe und Pakete auf teilweise riesigen, blitzschnell arbeitenden Anlagen nach Postleitzahl, Strasse, Haus-nummern und Stockwerk automatisch, oder in Ausnahmefällen von Hand, für die Aus-lieferung durch den Zustelldienst bereitgestellt. Die zum Teil gigantischen Sortieranlagen stehen in Hallen so gross wie 5 Fussballfelder. Sie sind über weitläufige Fördersysteme und Rutschen auf mehreren Höhenlagen über- oder nebeneinander angeordnet und miteinander verbunden. So wurden im letzten Jahr in der Schweiz 1556 Mio. Briefe und 180 Mio. Pakete aufgegeben, sortiert, zugeteilt und zugestellt.

Der Rundgang zeigte uns deutlich was die Sortierzentren leisten müssen und wie gross die Anforderungen an die Organisation, die Technik und das Personal sind, um dem Zeitdruck und den Vorgaben des Bundes gerecht zu werden.

Nach dem Rundgang konnten wir im Personalrestaurant das gesehene bei einem Getränk und einem feinen Gebäck diskutieren. Jeder bekam zum Schluss noch eine Karte für ein Feedback mit einer Briefmarke. Danach brachte uns unser Chauffeur Edy in angenehmer, sicherer Fahrt wieder nach Emmen zurück.

Herzlichen Dank an die Post, dass sie solche Besuche ermöglicht, an die Organisatorin Fränzi Geissberger und die 3 Begleitpersonen Sabine Aerni, Vreni Brunner und Stefan Fritschi, für die freundliche und kompetente Führung.

FÜHRUNG
FLAB-KASERNE EMMEN

Donnerstag, 24. April 2025

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Edith Rudolf

Der heutige Anlass in der Flab Kaserne Emmen war ein grosser Erfolg. Den Regeln des Militärs entsprechend, meldeten wir uns bei der Wache an und erhielten somit Zutritt ins Kasernen-Areal und nahmen den persönlichen Namensbadge in Empfang.
Nach einem Erfrischungsgetränk samt Schoggi und Militärguezli begrüsste uns Herr Oberst René Meier, Waffenplatz-Kommandant Emmen im Filmsaal mit einem
interessanten, aufklärenden Referat. Wir wurden in die Geschichte der Flab Kaserne und deren heutigen Herausforderungen eingeführt. In der Pause verwöhnte uns ein Team von der Militärküche mit feinem Kaffee/Dessert bevor wir anschl. auserwählte Bereiche begehen durften (u.a. Militärküche, Ess-Saal, Fliegerabwehrkanone mit Feuerleitgerät, Truppenunterkünfte). Dabei konnten wir entdecken, wie sich in der Kaserne einiges modernisiert und der heutigen Zeit angepasst hat. Wir konnten aber auch erkennen wie gross die finanziellen Herausforderungen sind. 

Auch wegen der offenen, zugänglichen Art von Oberst René Meier und seinem Team stellten die Anwesenden viele Fragen, welche alle kompetent beantwortet wurden. Zu guter Letzt beschenkte man uns mit Armee-Produkten und wir gingen mit vielen positiven Eindrücken nach Hause.

BESUCH IM PARAFORUM
PARAPLEGIKERZENTRUM NOTTWIL

Donnerstag, 20. März 2025

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Silvia Schmidli

Die Begleitung und die persönlichen Geschichten der beiden Rollstuhlfahrer waren so eindrücklich, dass nach dem Rundgang alle wieder bewusster auf ihren gesunden Beinen gestanden sind. 

Nach diesem Besuch haben wir alle grossen Respekt für die Rollstuhlfahrer, das Paraplegiker Zentrum sowie die vielen engagierten Menschen, die dort viel leisten, um Tetra- und Paraplegikern das Leben zu erleichtern. 

WIR BESUCHEN DAS
STAATSARCHIV LUZERN

Montag, 17. Februar 2025

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Christina Mennel

Der Staatsarchivar Jürg Schmutz erklärte uns mit einem Referat den Zweck und die Aufgaben des Staatsarchivs Luzern. Die Vielschichtigkeit erklärte er mit Beispielen. Beim Requisiteur erfuhren, wie Bücher gepflegt, aufbewahrt und z.T. sehr aufwändig wieder hergestellt werden. Im Lesesaal hat Herr Schmutz historische Dokumente vorbereitet aus der Gemeinde Emmen. Diese Ausstellung wurde speziell für uns zusammengestellt.

Ich danke Herrn Schmutz und seinem Team für diese Führung und dass er uns einen Blick ins Staatsarchiv ermöglichte.

BESUCH BEI
SHIPTEC AG IN LUZERN

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Paul Ott

49 Teilnehmende trafen sich um 15.00 Uhr vor dem KKL. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur SGV hinter dem Bahnhof. Herzlich wurden wir von unseren beiden Begleitern, den Herren Brügger und Sigrist bei der SGV begrüsst.

Auf 2 verschiedenen Rundgängen besichtigten wir mit Herrn Brügger das Trockendock und die technischen Abteilungen und mit Herrn Sigrist das Dampfschiff «Schiller», welches in diesem Winter generalüberholt wird.

Auf dem Rundgang durch die Schreinerei und Malerei sahen wir, dass zurzeit das Mobiliar der «Diamant», mit den bekannten lachsfarbenen Bänken, generalüberholt und in der Mechanischen Werkstatt ein eindrücklicher Hybrid-Schiffsmotor in Stand gestellt wird. In der Ausstellung mit vielen Schiffsmodellen, erfuhren wir mehr über die Schiffe die bei der Ship Tec geplant, berechnet, konstruiert und hergestellt wurden.

Beim Besuch auf dem Dampfschiff «Schiller», dem 2.Rundgang, erfuhren wir, wie das eindrucksvolle Schaufelrad genaustens geprüft und neu justiert wird. Über eine steile Leiter stiegen wir in den Maschinenraum hinunter. Es war sehr eindrücklich, diese riesige Dampf-maschine, den Dampfkessel, die beiden Druckzylinder, den Pleuelantrieb, die Regeleinrichtun-gen und die glänzenden Sprachrohre nicht von oben zu bestaunen, sondern direkt davor zu stehen. Gespannt lauschten wir den Ausführungen unseres Begleiters über die einzelnen Aufgaben und das Zusammenspiel der Crew-Mitglieder, über die Dampftechnik, das Regeln der Geschwindigkeit, sowie das Steuern eines Dampfschiffes.

Nachdem alle Fragen gestellt und beantwortet waren, machten wir uns, mit unserm neu erworbenen Wissen, auf den Heimweg. Bei einer nächsten Schifffahrt können wir testen, was davon übriggeblieben ist. Herzlichen Dank an die SGV, an die Organisatorin Frau Amadeo und den Herren Brügger und Sigrist für dieses tolle Erlebnis.

BESUCH BEI DER
LUNGENLIGA ZENTRALSCHWEIZ

Fotos: Peter Fahrni

Bericht: Christina Mennel

An der Mooshüslistrasse in Emmen befindet sich die Geschäftsstelle der Lungenliga Zentralschweiz. Da finden Beratungen und Betreuungen von Menschen mit Atem-wegserkrankungen statt. Zudem ist dort das Material- und Logistikzenter der Lungen-liga Innerschweiz. In der Lungenliga wurden wir von Herrn Daniel Bieri, stv.Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung und Frau Heidi Fillardo (Fachverantwortung Sauerstoff) herzlich und freundlich empfangen.

 

Wir erhielten Informationen über die Geschichte der Lungenliga und die verschie-denen Krankheitsbilder. Mit uns wurden Atmungs-Übungen durchgeführt. Bei diesen Übungen machten alle gerne und interessiert mit. Bei einem Rundgang mit Herrn Stefan Schwegler (Leiter Logistik) erfuhren wir, wie die Geräte gewartet, gereinigt und für die Auslieferung bereitgestellt werden.Das Interesse war sehr gross, viele Fragen wurden beantwortet. Uns war es eine Freude, in diesen schönen Räumlichkeiten eine Besichtigung machen zu dürfen. Und wir bedanken uns vielmals für die kompetente Führung und die Freundlichkeit der Gastgeber.

HERZLICH WILLKOMMEN BEI DEN BETAGTENZENTREN EMMEN

58 interessierte Personen nahmen an der Besichtigung des Betagtenzentrums Emmenfeld teil. Nadja Rohrer, CEO der Betagtenzentren, informierte uns über die zukunftsgerichtete Institution in der Langzeitbranche sowie die unterschiedlichen Wohnformen im Lebensabend. Auch für die ganz Kleinen ist gesorgt. In der eigenen KiTa «Luuszapfe» werden Kinder ab dem 4. Monat betreut.

Wir machten mit Nadja Rohrer und Dana Eckert einen Rundgang durch das Betagtenzentrum. Auch konnten wir eine schöne Alterswohnung besichtigen.

Nach dem Rundgang traf die ganze Gruppe im Restaurant «Schlemmerei» ein, wo diverse Fragen von Nadja Rohrer und Dana Eckert kompetent beantwortet wurden.

Mit feinem Kuchen und Kaffee, offeriert vom Betagtenzentrum Emmenfeld sowie mit lebhaften Diskussionen der Teilnehmenden, liessen wir den interessanten Nachmittag ausklingen.

BESUCH MIT FÜHRUNG BEI DEN
PILATUS FLUGZEUGWERKEN AG, STANS

Nach einigen vergeblichen Versuchen bekam ich doch noch einen Termin für eine Führung bei der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans zugeteilt, was bei 5000 Besuchern jährlich nicht selbstverständlich ist. Auf unsere Ausschreibung meldeten sich innert kürzester Zeit über 120 Interessenten an. Da mussten wir viele enttäuschen, weil maximal 40 Personen teilnehmen konnten.

Aber diese 40 Teilnehmenden wurden nicht enttäuscht. Die Führung begann mit theoretischen Ausführungen über Firmendaten und -fakten, sowie einem interessanten Film über die Pilatus-werke und den produzierten Flugzeugen. Danach konnten wir auf einem spannenden Rundgang die Produktion der Einzelteile, die Lackiererei, die Montage und die Fertigstellung der Flugzeuge in eindrücklichen Holzhallen, viel Interessantes über die Flugzeuge und deren Herstellung, sowie über die Fliegerei an und für sich, hautnah erfahren. Unsere Fragen wurden detailliert erklärt.

Die zweieinhalb Stunden voller Konzentration auf das Gehörte und Gesehene vergingen im Fluge und wir traten müde und mit vielen bleibenden Eindrücken den Heimweg an.

Herzlichen Dank an die Firma Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans und den 4 Bärenführern Sepp Blättler, Sepp Pfyffer, Markus Schuler und Willi Marty. Sie haben uns mit ihrer Begeisterung für Flugzeuge angesteckt. Wenn wir in Zukunft die rot-weissen Brummis des PC7 Teams am Himmel bei ihren akrobatischen Flugmanöver sehen, werden wir uns an gewisse Details, die wir erfahren haben, erinnern.

RESTAURANT SCHLEMMEREI, EMMEN
HELFERESSEN 2024

FÜHRUNG LOGISTIKZENTRUM
BRACK AG, WILLISAU

Der Ausflug zum Logistikzentrum Brack in Willisau war derart beeindruckend, dass mir dazu fast die Worte fehlen, der Einblick hat sich definitiv gelohnt!

Mit einer Gruppe von 35 Teilnehmer durften wir den gesamten Ablauf einer Online Bestellung kennenlernen. Das Logistikzentrum Brack bietet Kunden über 250‘000 Artikel an, in den Bereichen IT, Unterhaltungselektronik, Beauty, Sport, Wohnen und vielen mehr. Wenn eine Bestellung bis 17.00 Uhr eingeht, wird die Ware dem Kunden bereits am nächsten Tag zugestellt. 

Die Firma Brack beliefert Privatkunden, Grossunternehmen sowie auch Händler. Täglich kommen zirka 28 leere Postkontainer um die bereitgestellte Ware in Willisau abzuholen und verteilt alle Auslieferungen auf drei Postzentren in der Schweiz. 

Der gesamte Ablauf wird mit Unterstützung von Robotern aber auch von vielen fleissigen Händen abgehandelt. Technologisch ist das Unternehmen auf einem extrem hohen Niveau und akribisch perfekt strukturiert. Die Firma Brack zeugt von unglaublicher Professionalität. 

Alle Teilnehmenden waren enorm begeistert von der kompetenten, weitläufigen Führung, welche nur mit viel Hartnäckigkeit organisiert werden konnte. Diese hat sich definitiv gelohnt, denn alle Anwesenden gingen nach einer verdienten Erfrischung erfüllt und glücklich wieder nach Hause.

BESUCH UND FÜHRUNG
IN LUTHERN BAD

Unser 3. und vorläufig letzter Ausflug nach Luthern Bad am 25. Sept. 2024 war erneut ein Erfolg. Das schöne Wetter begleitete uns durch die idyllisch herbstliche Landschaft ins ruhigere „Hinterland“ bis zum Fusse vom Napf. Nebst der Führung in Luthern Bad genossen viele Teilnehmer auch das Eintauchen in das architektonisch interessante Arm- und Fussbad mit dem heilenden Wasser und besichtigten die berühmte Wallfahrtskapelle Badbrünnli.

UNESCO-ALTSTADTBUMMEL BERN
UND ALPHORNMACHEREI EGGIWIL

Um 07.30 Uhr fuhren wir mit 39 fröhlichen Teilnehmenden mit Gössi-Car nach Bern. Im Restaurant Schönbühl machten wir einen kurzen Kaffee-/Gipfelihalt mit anschliessender Weiterfahrt nach Bern. Dort empfingen uns zwei Guides, welche uns auf dem interessanten UNESCO-Altstadtbummel die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der einzigartigen Schönheit der Berner Altstadt mit ihren Lauben, Zytglogge (Zeitglockenturm), Figurenbrunnen (z. B. „Chindlifrässerbrunnen“), das Berner Münster, Rathaus, Erlacherhof (Sitz des Stadtpräsidenten), das Gespensterhaus an der Junkerngasse usw. zeigten. Nach der kurzweiligen Altstadt-Führung genossen wir die Freizeit in der Bundeshauptstadt.

 

Um 14.00 Uhr fuhren wir mit dem Car nach Eggiwil i.E. zu Bachmanns Alphornmacherei. Herr Bach-mann erwartete uns in seiner Werkstatt und begeisterte uns mit seiner beeindruckenden Kenntnis rund um das Alphorn.

Das Alphorn besteht aus regionalem Klangholz (Vollmondholz), welches 5 – 6 Jahre gelagert wird. In 80 Stunden entsteht in Handarbeit ein Bachmann-Alphorn. Ein Bachmann-Alphorn besteht zu 98% aus Handarbeit. Lediglich eine Bandsäge und eine Drechselbank aus Grossvaters Zeiten stehen in der Werkstatt. Seit 1925 entstehen auf dem „Knubel“, in dritter Generation, die „Bachmann-Hörner“ in bester Qualität. Wir lauschen noch den schönen Alphornklängen von Walter Bachmann. Danach können auch wir das Alphornspielen üben. Das Alphornblasen zeigt sich für uns jedoch nicht so einfach.

In frühen Zeiten wurde das Alphorn als Signalinstrument verwendet. Heute ist es ein Markenzeichen, ein Schweizer Nationalsymbol wie z.B. Schokolade oder Käse.

 

Nach dieser interessanten, von Walter Bachmann mit Herzblut vorgetragenen Ausführungen, genos-sen wir die von Frau Bachmann servierten Kaffees und „Merängge“ .

Anschliessend fuhr uns Bruno von Gössi-Car, durchs Emmental und Entlebuch, zurück zu den Aussteigeorten.

© seniorendrehscheibe-emmen.ch 

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