Mittwoch, 16. November

Herbstkonzert des Seniorenorchesters Luzern

«Endlich – endlich, nach bedingter Zwangspause durch Corona kann das im Frühling 2020 geplante Konzert nun durchgeführt werden». Mit diesen Worten begrüsste der Obmann der Seniorendrehscheibe Emmen, Jörg Schneider das Publikum in der auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Dieser grandiose Besucheraufmarsch zeigte, dass die Konzertbesucher sehnlichst auf diesen Anlass gewartet hatten.

Alle dargebotenen Konzertvorträge waren ein einzigartiges Erlebnis. Ganz besonders jenes mit der jungen, zierlichen und preisgekrönten Flötistin, Delia Steiner. Sie hat das Konzertstück «Conertino für Flöte und Orchester» von Cécile Chaminade mit einer perfekten Leichtigkeit als Solistin vorgetragen, das war wunderbar. Die Zuhörer waren so begeistert, dass sie ihr als Dank einen langanhaltenden Applaus mit einer standing Ovation spendeten.

Der neue Leiter des Orchesters, Pius Haefliger, übernahm die Moderation aller Konzertstücke gleich selber.  «Der Funke» zum begeisterten Konzertpublikum war sehr gut zu spüren, denn er tat dies bei jedem
Stück mit viel Charm und einer Prise Humor. Das gefiel dem Publikum und es zeigte auf, dass sich auch
das Seniorenorchester neuen Herausforderung stellt. Das wird sicher längerfristig ein sehr geschätzter Weg sein.

Zum Schluss gab das Orchester nochmals alles und spielte noch zwei Zugaben, so das Stück «Jalousie» (Tango)  von Jakob Gade und als Überraschung noch den «Can Can von Jacques Offenbach.
Dieser wurde speziell für Jörg Schneider gespielt, tritt er doch nun nach 18 Jahren als Teammitglied, davon 13 Jahre als Obmann, von der Seniorendrehscheibe Emmen per Ende Jahr zurück.

 

Bericht: Hans Kiener
Fotos: Peter Fahrni

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Helferessen 2022

Alljährlich im Oktober lädt das Team der Seniorendrehscheibe ein zu einem Helferessen. Mit dabei sind alle, die im Verlauf des Jahres in irgendeiner Form und ohne einen Rappen Entschädigung dazu beigetragen haben, die «Drehscheibe» am Laufen zu halten. 
Der Einladung in das Restaurant Schlemmerei folgten am Mittwoch, 26. Oktober, achtundvierzig «gute Geister» sowie erfreulicherweise einmal mehr unser Sozialdirektor  Thomas Lehmann. Für vergnügliche Unterhaltung sorgte in bewährter Manier das Fiirabigchörli Rothenburg.
Im Mittelpunkt des Abendprogramms standen die Verabschiedungen. Für ihren langjährigen Einsatz in den Bereichen Verträger-Dienste, Einpacken und Leitertätigkeit durften unter grossem Applaus Marie-Theres Unternährer, Herbert Bleiber und Heinz Mathis ihre Präsente entgegennehmen. Noch etwas spezieller gestaltete sich die Verabschiedung des langjährigen Obmanns Jörg Schneider, notabene vorgenommen von Sozialdirektor Thomas Lehmann persönlich. Bei anderer Gelegenheit verabschiedet werden wegen Abwesenheit Peter Haid und Annette Peter.
Mein Dank geht an all diejenigen, die zum guten Gelingen dieses Helferessens beigetragen haben. Es sind dies Verena Fecht und Maria Felber. Sie haben grossartige Arbeit geleistet.

 

Bericht: Jörg Schneider
Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 10. November 2022

Betriebsführung Balthasar + Co in Hochdorf

Nach einer kurzen Begrüssung informierte der stellvertretende Betriebsleiter die 37 Teilnehmenden in einem kurzen interessanten Referat «Kerzen in der Vergangenheit» und deren Entwicklung bis heute.

Darauf folgte ein Film ein Film über das Familienunternehmen Balthasar von der Gründung und über die verschiedenen Erweiterungen und den Ausbau bis zur heutigen Firmenstruktur.

Bevor es zum Rundgang ging, stellte uns der Betriebsleiter die verschiedenen Materialen vor, welche es zur
Kerzenherstellung baucht. Wir waren überrascht über die grosse Kerzenvielfalt, die die Firma Balthasar herstellt und welche Grossverteiler ihre Kunden im In- und Ausland sind.

Ein rund 1 ½ stündiger Rundgang führte uns zum Tanklager der verschiedenen Rohstoffe, zur Abteilung des Granulats für die verschiedenen Kerzen, dann weiter zur Computer gesteuerten Anlage der verschiedenen Kerzenpressen, zur Kerzenschneidemaschine und bis zur vollautomatischen Verpackung der vielen tausend
Kerzen, die tagtäglich produziert werden.

Die rund 80 Mitarbeitenden im Betrieb Hochdorf arbeiten in einem 2-Schichtbetrieb und kommen aus verschiedenen Regionen und Kantonen der Schweiz. Es hat viele langjährige Mitarbeitende, die mit viel Herzblut sich in diesem Familienbetrieb engagieren, sind doch etliche über 25 Jahre dabei.

Am Schluss bekamen noch alle Teilnehmenden einen Warengutschein von Fr. 10.- zum Einkaufen im tollen BALTHASAR STORE. Viele nutzten diese Gelegenheit gleich, und das Einkaufen von Kerzen und den dazu gehörenden Accessoires machte dies zu einem schönen und unvergesslichen Erlebnis.

 

Bericht. Hans Kiener
Fotos:   Therese Fahrni

Mittwoch, 5. Oktober

Besichtigung Stöckli Skimanufaktur in Malters

25 Seniorinnen und Senioren kamen an diesem herrlichen «Altweiber-Sommertag» zur Firma Stöckli. Die
Erwartungen waren sehr gross, um zu erfahren, wie ein Stöckli-Ski entsteht.

André Henzen, Leitung Produktionsplanung und Einkauf bei Stöckli Swiss Sports AG, begrüsste uns
alle herzlich im Manufaktur-Laden. Er stellte uns kurz den Ablauf vor und schon marschierten wir zur Produktion. Dort erklärter er uns zu Beginn, wie ein Stöckli-Ski entsteht.

Jeder einzelne Ski besteht aus vielen Schichten, die Schicht um Schicht zusammengebaut und unter Druck verleimt werden. Mit 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in einem Mix von modernsten CNC-gesteuerten Anlagen bis zum Handfinish das Hi-Tech-Produkt gefertigt. 

Tief beeindruckt waren wir alle, wieviel Handarbeit es zudem immer noch für jeden einzelnen Ski braucht.
Der zeitliche Aufwand für ein paar Ski beträgt rund 1 ½ Stunden und wird während dieser Zeit 140 mal von den Mitarbeitenden in die Hand genommen. Eine erstaunliche Leistung!

Zur Zeit werden bei Stöckli pro Jahr rund 60’00 Paar Serienski, die Rennski sind noch nicht mal inbegriffen, hergestellt.

Stöckli ist wie ein Familienbetrieb. Dies konnten wir alle selber feststellen. Alle Mitarbeitenden identifizieren sich mit der Marke Stöckli und geben ihr Bestes, sind sehr freundlich und aufgestellt!

Ein Zitat aus der Zeitschrift GENTLEMAG vervollständig das alles, was wir gesehen haben:
«Der Produktionsstandort Schweiz ist uns sehr wichtig. Zusammen mit unseren Athleten werden sowohl die Marke Stöckli, als auch die Schweiz und deren Qualitätsstandards in die ganze Welt hinausgetragen. Das macht Stöckli zum Markenbotschafter für die Schweiz», zudem legt das Unternehmen Wert auf Swissness.

Zum Schluss wurde uns noch als Überraschung ein feiner Apéro serviert, den wir alle genossen haben. 

Wir danken André Henzen für die hervorragende Führung und wünschen der Firma Stöckli weiterhin viel Glück und Erfolg!

Bericht und Fotos: Hans Kiener  

Donnerstag, 22. September 2022

Besichtigung Kernser Teigwaren

Für einmal zur ungewohnten Zeit am Vormittag, trafen sich 35 interessierte Seniorinnen und Senioren bei der Firma Röthlin in Kerns. Die Herren Reinhard und Della Torre begrüssten uns im Sitzungszimmer und machten uns mit der Geschichte der Firma vertraut.
Demnach begann Walter Röthlin 1936 in seiner Bäckerei die ersten Teigwaren zu produzieren. 1949 wurde dank grösser werdender Nachfrage ein Neubau erstellt. Nach einigen Turbulenzen folgte in den 90er Jahren die Gründung der Pasta Röthlin. Ein grosser Erfolg war dabei die erste UrDinkel-Linie. Neue Spezialitäten sind Walznudeln, Bärlauchnudeln, Steinpilznudeln und Lasagna.  Ein neuer Fabrikladen, eine neue  Verpackungsanlage und die Spaghettianlage sind das Verdienst des jetzigen Inhabers Bruno Höltschi. Seit 2019 ist die Skirennfahrerin Corinne Suter die erste Markenbotschafterin der Kernser Pasta.
Heute beschäftigt die Firma40 Mitarbeiter. Sie verarbeiten nach Möglichkeit Schweizerprodukte als Rohstoffe. So kommen die Eier aus Malters, der UrDinkel aus dem Seetal und. das Wasser für die Verarbeitung vom Arvigrat. Nur der Weizen wird aus Amerika eingeführt. Abnehmer der Kernser Produkte sind Coop, Migros Zentralschweiz, die Gastronomie und Detailhändler 

In zwei Gruppen aufgeteilt und neu eingekleidet,  besichtigten wir die Produktionsanlage, die Packerei , die Spedition und die Rohstofflager. Fotografieren war nicht erlaubt. Nach der interessanten Führung konnten wir im Fabrikladen einkaufen. Zum Abschluss erhielten alle Besucher ein Pasta-Präsent

Bericht: Maria Felber    

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Donnerstag, 08. September 2022

Tagesausflug ins Lavaux

 

Via Bern – Fribourg – Vevey – Grandvaux fuhren wir bei prächtigem Wetter ins Lavaux.. Nach dem Kaffeehalt im Landgast-hof Schönbühl ging es weiter nach Vevey, wo wir einen zweistündigen Zwischenhalt einlegten. Wir flanierten durch die schöne Altstadt, genossen die blumengeschmückte Seepromenade. Vor dem Lebensmittelmuseum Alimentarium bestaunten wir die im See stehende riesige Gabel. An der Seepromenade begegnete uns auch noch das Denkmal von Charlie Chaplin. Wir konnten die monumentalen Bilder des „Festival Images“ an verschiedenen Standorten der Stadt bewundern.

Nach dem Mittagessen in einem der vielen feinen Restaurants bestiegen wir den Car nach Grandvaux. Dort erwartete uns bereits der Lavaux Express. Wir genossen die Fahrt mit dem Bähnchen durch die sonnendurchflutete Weinterrassenland-schaft mit einem wunderschönen Ausblick über die Reben und den See in vollen Zügen.

Auf einem wunderschönen Aussichtspunkt konnten wir bei einer Degustation die ausgezeichneten Weiss- und Rotweine aus dieser grandiosen Lavaux-Gegend geniessen. Dazu gab es noch selbstgebackene, feine Brezeli.

Mit dem Lavaux-Bähnchen wieder in Grandvaux angekommen, fuhr uns Carchauffeur Blacky wieder wohlbehalten zurück nach Emmen/Emmenbrücke. Die Teilnehmenden waren begeistert von diesem erlebnisreichen und wunderschönen Tag.

Bericht: Therese Fahrni-Baumberger     Bilder: Peter Fahrni

Donnerstag, 25. August 2022

Führung im Flieger- und Flabmuseum Dübendorf

Erstmals auf dem Exkursions-Angebot der Seniorendrehscheibe stand an diesem Donnerstag eine Führung durch das Flieger- und Flabmuseum in Dübendorf. Vierundzwanzig Personen nutzten diese Möglichkeit, einen Einblick zu bekommen in die Entwicklung der Militärfliegerei vom Anfang im zweiten Weltkrieg bis heute. Zu sehen waren über vierzig Flugzeuge aus der Zeit zwischen 1915 und 1979 sowie eine weltweit einzigartige Flugzeug-Motorensammlung.

Die beiden Führungspersonen wussten mit interessanten und lebendig vorgetragenen Ausführungen restlos zu überzeugen, sodass der eine oder andere Teilnehmer mit der Überzeugung nach Hause ging, den Weg nach Dübendorf vielleicht wieder einmal mit den Enkelkindern anzutreten.

Bericht: Jörg Schneider      Bilder: Peter Fahrni