Donnerstag, 28. April

Besuch der Feuerwehr Emmen

Am 28. April 2022 besuchten wir mit 33 Teilnehmenden die Feuerwehr Emmen am Standort Neuenkirchstrasse.

Freundlich wurden wir von Oberleutnant Heinz Mathis begrüsst. Im Theoriesaal konnten wir sehr viel Wissenswertes über die Arbeit und die Organisation der Feuerwehr erfahren. Danach teilten wir uns in drei Gruppe auf. Wir erfuhren von Hauptmann Daniel Müller, Oberleutnant Heinz Mathis und Adjutant Beat Brunner, anschaulich, viel Interessantes und Neues über das Feuerwehrgebäude, die Fahrzeuge und die umfangreichen Spezial- und Sicherheitsausrüstungen.

Im Moment stehen dem Kommandanten, Major Marco Lötscher und seinen 20 Offizieren, 130 Feuerwehrleute zur Verfügung. Sie leisten pro Jahr ungefähr 150 Einsätze und werden über die Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gezielt aufgeboten. Die Fahrzeuge, unzählige spezielle Geräte und das Hilfsmaterial im Wert von mehreren Millionen Franken, werden von Hauptmann Daniel Müller und Adjutant Beat Brunner mit ihren Teams gewartet und gepflegt, damit sie jederzeit einsatzbereit sind. Oberleutnant Heinz Mathis ist zuständig für die verwaltungstechnischen und organisatorischen Aufgaben.

Neben der Hauptaufgabe der Feuerwehr, Brände zu verhüten und zu bekämpfen, leistet sie Einsätze bei der Rettung von Unfallopfern, bei schwierigen Patiententransporten, bei Tierrettungen, bei Chemieunfällen und leistet Hilfestellung bei Elementarschäden. Der ständige Auftrag der Feuerwehr lautet immer, Sichern, Retten, Halten, Schützen, Bewältigen. Die Prioritäten liegen in der Reihenfolge stets bei den Personenrettungen, der Tierrettung, beim Umweltschäden vermeiden und Sachwerten schützen. Dabei arbeiteten sie eng mit der Polizei, der Gebäudeversicherung Luzern, dem Zivilschutz und der Notfallorganisation des Kantonsspitals zusammen.

Die Feuerwehr Emmen ist nicht nur für das Gemeindegebiet zuständig, sondern leistet auch auf Teilstrecken der A2/A14 und mit der Chemiewehr im ganzen Kanton Luzern und Obwalden Einsätze. Mit dem Hubretter, der eine Arbeitshöhe von 38m erreicht, leisten sie Einsätze in den umliegenden Gemeinden.

Den interessanten Besuch bei der Feuerwehr Emmen beendeten wir im gemütlichen Feuerwehrstübli, mit einem Nussgipfel von der Bäckerei Süesswinkel in Rothenburg, und einem Kaffee, serviert von Heinz Mathis und offeriert von der Seniorendrehscheibe Emmen.

Zum Schluss machte uns Heinz Mathis darauf aufmerksam, dass die Gemeinde Emmen stark am Wachsen ist und auch verschiedene Technologien immer moderner werden. Dies stellt die Feuerwehr vor neue Herausforderungen. Daher wird aktuell die Strategie 2030+ der Feuerwehr Emmen erarbeitet, welche aufzeigt, wie die personelle aber auch die materielle Entwicklung der Feuerwehr Emmen aussehen soll.

Ich bedankte mich bei unseren 3 Führern, Hauptmann Daniel Müller, Oberleutnant Heinz Mathis und Adjudant Beat Brunner mit einem kleinen Präsent, im Namen der Seniorendrehscheibe Emmen, für die Zeit die sie sich genommen haben, uns ausführliche und interessante Informationen über die Feuerwehr Emmen zu vermitteln.

Bericht: Paul Ott           Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 10. März 2022

Besuch der Bio Familia in Sachseln

Alle 20 Teilnehmenden  trafen sich pünktlich um 13.00 Uhr auf dem Mooshüsliparkplatz.  Nach einer kurzen Begrüssung, der Orientierung über die Hygienevorschriften der Bio Familia und der Information über unsere nächsten Anlässe, fuhren wir, verteilt auf einige Autos, nach Sachseln.

Dort wurden wir von Martin Ettlin und Gerald Nestler herzlich empfangen. Im Panoramasaal erfuhren wir viel Wissenswertes über die Bio Familia, über Müesligeschichte und die Produktion von Müesli. Die Bio-Familia AG wurde im Jahr 1954 in Sachseln von Georg und Anny Hipp gegründet.  Anfänglich wurden Kindernahrungsmittel der Firma Hipp abgefüllt. Nach intensiven Verhandlungen mit der Familie Bircher wurde 1959 das europaweit erste, biologische Birchermüesli mit dem Markennamen »Familia» auf den Markt gebracht. Jetzt begann das Bio-Birchermüesli seinen Siegeszug rund um die ganze Welt. Bis heute entwickelt Bio Familia, nach und nach, eine grosse Anzahl von Produkten für die spezifischen Bedürfnisse von Erwachsenen, Kindern und Sportlern. Heute beschäftigt das Unternehmen ca. 210 Mitarbeiter, die fast 14´000 Tonnen Müesli in über 150 Rezepturen und mit über 250 Rohstoffen produzieren und in über 40 Länder auf allen Kontinenten exportieren.

Nachdem wir uns alle mit Hygienemänteln und Schutzhauben eingekleidet hatten, durften wir mit unseren beiden sehr kompetenten Führern den Betrieb besichtigen. Unterwegs beeindruckten uns vor allem die Anlagen in der Extrusion, mit dem Extruder und der Rösttrommel, die Bäckerei mit den 50m langen Backöfen, die Nussrösterei mit ihrem 80 Jahre alten Nussröster und der Handverleserei der Mandeln und Nüsse, die Verpackerei mit den Abfüllmaschinen und den Kartonverpackungsautomaten, bis hin zur automatischen Palettierung. Beeindruckend waren auch die Hygiene und Sauberkeit, die wir überall bemerken konnten.

 

Der Rundgang endete dann im Fabrikladen, wo alle einen Sack mit Musterpackungen und einen Gutschein für ein Müesli nach Wahl erhielten. Die vollen Säcke, die aus dem Fabrikladen getragen wurden, zeigten mir, dass auch noch andere Muesli bei den Teilnehmern sehr beliebt sind und darum fleissig gekauft wurden.

Die begeisterten Rückmeldungen, die ich nach dem Besuch bei der Bio Familia erhalten habe, haben mich persönlich sehr gefreut. Darum leite ich euren und meinen Dank gerne an die Geschäftsleitung der Bio Familia und die beiden Begleiter Martin Ettlin und Gerald Nestler weiter.

Bericht: Paul Ott           Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 15. Februar 2022

Besuch bei der IG ARBEIT in Emmenbrücke

 

Das Schlüsselwort der IG Arbeit heisst «Arbeitsintegration». Gleich zum Anfang dieses Kurzberichtes darf und muss es gesagt sein: bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts war eine derartige Interessengemeinschaft nicht notwendig. Möglichst alle, auch nicht 100-prozentig leistungsfähige Erwachsene in den Arbeitsprozess einzubeziehen, war eine selbstverständliche und vornehme Aufgabe der Gesellschaft und der Wirtschaft. Mit dem zunehmenden und heute dominierenden Profitdenken wurden diese Aufgaben fast ausschliesslich dem Staat zugewiesen.

Die IG Arbeit ist eine jener Institutionen, die diese Aufgabe übernimmt und die Lücke füllt. Sie bringt Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zurück an die Arbeit und verhilft ihnen so zu einem oft für lange Zeit verloren gegangenen Selbstwertgefühl und zu klaren Tagesstrukturen. Die Mittel dafür sind Arbeit, Ausbildung und Beratung. Die Geschäftsadresse der IG Arbeit ist die Unterlachenstrasse 9 in Luzern, angesiedelt ist sie jedoch auch in Nylon 7 der Viscosistadt in Emmenbrücke.

Die Eingliederungsmassnahmen der IG Arbeit sind sehr vielfältig. Sie führt viele Betriebe in diversen Branchen, Werkstätten und Gastronomiebetriebe, ein Seminarhaus und eine so genannte Auftragsbörse, ein Brockenhaus und einen Büroservice. Ich verweise auf die internet home page: www.igarbeit.ch.

Neben attraktiven anspruchsvollen Arbeitsplätzen bietet die IG Arbeit auch solche an, die einen niederschwelligen Eintritt ermöglichen. Dauerarbeitsplätze in ihren Sozialfirmen sorgen für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und für die Integration in die Arbeitswelt. In all den Betrieben der IG Arbeit stehen rund 200 Arbeitsplätze sowie 40 Abklärungs-, Ausbildungs- und Trainingsplätze zur Verfügung.

Thomas Amstutz, der Leiter Profitcenter Viscosistadt, führte die Teilnehmer der SDE beim Besuch am 15. Februar durch das in stetem Wandel begriffene Areal der früheren Viscosuisse. Hier angesiedelt ist der Hauptstützpunkt der Gastronomie, das Restaurant Nylon 7, mit Catering und Take Away. Zudem sind hier – angedacht, im Aufbau oder bereits in Betrieb – u. a. ein Textilatelier, eine Schreinerei sowie der Büro-Service mit Montagearbeiten und Verpackung. Die anschliessende, umfassende Präsentation der Institution IG Arbeit war für alle Anwesenden neu und spannend.

Die Beantwortung offener Fragen durch Thomas Amstutz und interessante Gespräche beim Apéro im Nylon 7 rundeten diesen hervorragenden Anlass ab. Herzlichen Dank für den Apéro und für die Organisation dieses Besuchs.

Bericht: Hans Heer            Fotos: Peter Fahrni

Donnerstag, 11. November 2021

Besichtigung Tintenfassmuseum Adligenswil

 

Wir genossen die grossartige Ausstellung mit den ungefähr 2000 ExponatenVon Tonsiegel mit Hieroglyphen aus Ägypten über diverse römische Tintengefässe aus Glas und Bronze. Seltene Schreibtischgarnituren mit Meissen Porzellanfiguren, Figuren mit feuervergoldeter Bronze mit Perlmuttapplikationen, verschiedene Tintengefässe und Schreibgarnituren aus alles Welt.

 

Auch wunderschöne Bücher und Briefe, darunter ein Adelsbrief datiert 1625, Schönschreibheft von 1791 mit kunstvoller Handschrift sowie ein Koran mit arabischer Handschrift sowie weitere wunderschön geschriebene Manuskripte konnten wir bestaunen.

 

Mit grossem Interesse hörten wir den Ausführungen von Herrn Durrer zu, welcher seit 40 Jahren diese wundervollen Stücke sammelt und bei jedem Ausstellungsstück noch eine kleine Episode dazu erzählte.

 

Bericht: Therese Fahrni-Baumberger     Fotos: Peter Fahrni        

Montag,25. Oktober 2021

Workshop Kräftigungstraining bei Pieter Keulen

 

Wer altert, verliert jedes Jahr an Muskelkraft. In seinem Workshop zeigte Pieter Keulen vom gleichnamigen Fitnesscenter auf, welche Folgen diese Entwicklung hat und was dagegen zu tun ist.

 

Im ersten Teil vermittelte Keulen Erkenntnisse aus fundierten Studien zum Thema Muskelabbau im Alter. Tatsache sei, dass dieser schon im Alter von 35 Jahren beginne und die Muskulatur jedes Jahr um ein Prozent schrumpfe. Damit verbunden seien mit der Zeit der Verlust von Spannkraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Ausdauer, alles Faktoren also, die bei ihrem Erhalt erheblich zur Lebensqualität im dritten Lebensabschnitt beitragen. In zwei Circuits zeigte er anschliessend, hervorragend unterstützt von Betreuungspersonal, Übungsformen zur Schulung der erwähnten Trainingsfaktoren. Mit einem Rundgang durch den Geräteteil des Centers und einem Apéro endete dieser Workshop, der bei den dreissig Teilnehmerinnen und Teilnehmern volle Anerkennung fand.

Bericht: Jörg Schneider      Fotos: Peter Fahrni        

Donnerstag, 16. September 2021

Besichtigung Ramseier-Erlebniswelt in Sursee

 

Der Einladung zur Besichtigung der Ramseier Erlebniswelt nach Sursee folgten zwanzig Seniorinnen und Senioren. Ein Streifzug durch die Firmengeschichte machte den Auftakt zur Veranstaltung

 

Man schrieb das Jahr 1910, als Emmentaler Landwirte die Obstweingenossenschaft Ramsei gründe-ten. Bereits drei Jahre später meldete der Betrieb ein Patent für die Produktion von alkoholfreiem Apfelwein an. Den entscheidenden Aufschwung erlebte das Unternehmen jedoch um 1970 durch den Zusammenschluss von vier regionalen Mostereien. Seit 2008 stellt Ramseier nun unter diesem Namen hochwertige Obstsäfte mit einer mittleren Jahresproduktion von 50 000 Tonnen Obst her.

 

Im Anschluss an diese doch etwas trockene Materie schritt man auf den Vorplatz zur Tat. Zuerst wurde mit einer alten "Moschti" frischer Apfelsaft gepresst, später zum angekündigten Rundgang durch den Betrieb gestartet. Gestärkt durch Getränke und Flammkuchen machte man sich schliesslich, versehen mit einer Flasche frisch gepressten Most, auf den Heimweg.

Bericht: Maria Felber   Fotos: Peter Fahrni        

Mittwoch, 11. August 2021

Besichtigung Echowerk Hoforgel St.Leodegar Luzern

 

Bei schönstem Sommerwetter trafen wir uns vor dem Hauptportal der Hofkirche. Anschliessend wurden wir von Silvia Sieber in die Kirche begleitet, währenddem Wolfgang Sieber das Stück die «Schanfigger Burehochzig» in ganz verschiedenen Variationen spielte. Bei seiner Begrüssung und den anschliessenden Ausführungen zu den vier Orgeln nahm er immer wieder Bezug auf das erwähnte Orgelstück.

Für das Echo-Werk, für das sich Wolfgang Sieber mit Leib und Seele eingesetzt hat, dauerte es von der Idee bis zur Vollendung und Einsegnung fast 15 Jahre! Mit viel Leidenschaft und Herzblut erzählte er uns über die Geschichte und das «Platzierungs-gestürm» mit den kirchlichen und weltlichen Vertretern bezüglich der Walpenorgel., dem Echowerk, der grossen Orgel und dem Fernwerk. Mit seinem Toggenburger-Dialekt brachte er uns immer wieder zum Lachen. Es war amüsant, spannend und faszinierend, ihm zu zuhören.

Der Höhepunkt dieser Besichtigung war, dass wir auf der Empore der grossen Hoforgel miterleben konnten, wie Wolfgang Sieber all unsere Lieder, die wir beim Eintreffen abgeben durften, für uns in einem einmaligen, unvergesslichen Orgelkonzert spielte. Was er uns da vorführte, war so genial und mit viel Leidenschaft und Einfühlungsvermögen. Mit leisen, weichen Orgeltönen bis hin zu den bebenden, lautstarken, klassisch, popig, jazzig, volkstümlich, kirchlich usw. usw hat er alle Register, die diese vier Orgeln aufweisen, gezogen. Ein tolles Feuerwerk - alle waren total begeistert !

 

Mit 67 Jahren geht nun Wolfgang Sieber Ende September definitiv in Pension und die bekannten Orgelgewitter, die jeweils vom Juli bis September am Dienstagmittag in der Hofkirche zu hören waren, verstummen.

Bericht: Hans Kiener    Fotos: Peter Fahrni